Wechsel unseres Pfarrersehepaars

Nach leider nur 2 ¼ Jahren machen sich unser Pfarrersehepaar Katharina und Thorsten Wolff wieder auf, um noch-mals neue berufliche Wege zu gehen. Leider ließ sich bei uns die Gestaltung der Kombination von Gemeinde und Schuldienst nicht zufriedenstellend für sie umsetzen. Dies lag besonders auch daran, dass Pfarrer Wolff nicht an einer, sondern an drei Schulen Religionsunterricht gab und damit ausgeprägt zwischen den Schulstandorten aber auch ih-rer jeweiligen Prägung pendeln musste. Das bedeutete einen mächtigen Spagat und kostete besonders unter Coro-na-Bedingungen viel Kraft.

Bedauerlicherweise war eine Perspektive auf eine Änderung dieser Situation nicht in Sicht, so dass das Gefühl entstand, den jeweiligen Arbeitsfeldern nicht angemessen gerecht zu werden. Auch vermissten Katharina und Thorsten Wolff zusehends die gemeinsame Arbeit in der Gemeinde. Daraus entstand dann der Wunsch nach einem nochmaligen beruflichen Wechsel. Dieser ergab sich nun in Bechhofen bei Ansbach. Dort können beide auf einer ganzen Pfarrstelle miteinander arbeiten und Pfarrer Wolff kann zusätzlich die zeitlich unbefristete Schulbeauftragung für das Dekanat Ansbach und Leutershausen übernehmen.

Für unsere Christophorusgemeinde ist diese Entwicklung sehr schmerzhaft und bedauerlich, da uns das Pfarrersehe-paar Wolff Perspektiven für eine zukunftsorientierte Gestaltung unserer Gemeinde gab. Nun aber müssen wir uns wieder auf den immer schwerer werdenden Weg einer Pfarrstellen-besetzung machen und die Herausforderungen des Aufrechterhaltens von Gemeindeleben in einer Vakanzzeit annehmen. Wir werden dabei aber nicht verzagen, sondern mit dem Vertrauen auf Gottes Geleit hoffnungsvoll diese Aufgaben angehen.

Katharina und Thorsten Wolff sagen Danke für das, was sie hier in Wolkersdorf an guten Erfahrungen machen konn-ten. Sie denken an all die Menschen in unserer Gemeinde, denen sie auf vielfältige Weise begegneten und die bei ih-nen in Erinnerung bleiben werden. Besonders dabei natürlich auch an alle Großen und Kleinen aus der Christopho-rus Kindertagesstätte. Sie sind froh, dass sie eine Zeit ein Teil unserer Gemeinde sein durften. Es wurde viel gelacht, gerungen, von Gott erzählt und Gemeinschaft gelebt. Manches blieb natürlich liegen oder lief nicht so, wie gedacht, doch so ist das Leben.
Nun gehen unsere Wege getrennt weiter, wir als Gemeinde und das Pfarrersehepaar Wolff sind nun wieder gespannt, wie die jeweiligen Wege künftig verlaufen und wohin sie führen werden. Aber auch das: Sie und wir wollen darauf vertrauen, dass Gott unsere Wege begleitet und schon weiß, was er mit uns vorhat.